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„Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende.“ John F. Kennedy, 1961.  

Die Problematik „Krieg“ durfte die Jahrgangsstufe 12 am 5.9.2019 näher beleuchten. Unsere Exkursion ging in das Militärhistorische Museum in Dresden, welches zu den bedeutendsten Geschichtsmuseen Europas gehört und sich mit der Frage nach Ursachen bzw. den Folgen von Krieg und Gewalt beschäftigt. Auch steht der Mensch im Bezug zum Krieg im Zentrum der Ausstellung.
8.00 Uhr begann die Exkursion an der Schule und kaum am Museum angekommen, wurden wir vom Sponsor der Exkursion, der Bundeswehr (vertreten durch einen Jugendoffizier), begrüßt.
Die folgenden Stunden gliederten sich in zwei Teile: im ersten wurden wir von einem Guide durch die Ausstellung geführt. Diese ist mit über 10.000 Exponaten von 1300 bis heute zu groß, um sie in 90 Minuten Führung komplett erfassen zu können. Sie gliedert sich in verschiedene Themen, z.B. „Krieg und Gedächtnis“, „Politik und Gewalt“, „Militär und Technologie“ usw. Hier hatten wir ständig die Möglichkeit, Fragen zu stellen, falls die optimal durchdachte Ausstellung doch noch welche zuließ.
Vor dem Mittagessen in der Kaserne der Offiziersschule, welches mit Qualität überzeugte, konnten wir uns noch kurz in „Eigenregie“ die Sonderausstellung zum Stauffenbergattentat ansehen.
Der zweite Teil schloss sich nahezu unmittelbar an die Mittagspause an. In diesem absolvierten wir einen Workshop zum ersten Weltkrieg. Obwohl zwei Stunden eingeplant waren, verging die Zeit sehr schnell, in der wir in Gruppen Exponate wie Historiker analysieren mussten, um sie dann kreativ zu verarbeiten (z.B. in einem Plakat) und den jeweils anderen zu präsentieren.
Nach den Präsentationen ging es per Bus auch schon wieder heimwärts. Alles in allem war es ein gelungener Tag voller Impressionen, der wahrscheinlich auch den einen oder anderen inspiriert haben mag, sich das Militärhistorische Museum noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Ein Dank geht nochmal an alle, die diese Fahrt ermöglicht haben. 

Claudius Dressel